Hundeschokolade

Sollten Sie einmal Hundeschokolade im Handel erwerben wollen, so sieht die erst einmal nicht viel anders aus als gewöhnliche Schokolade für den Menschen: Eine Tafel mit vielen kleinen Stücken, handlich zum Abbrechen und Portionieren.

Was ist das Besondere an Hundeschokolade?

Hundeschokolade ist, wie der Name es schon sagt, für den Hund gedacht. Gewöhnliche Schokolade ist durch den Zucker- und Kakaoanteil nicht für den Hund geeignet. 

Kakao enthält naturbedingt Theobromin. Dieser Stoff ist für Hunde giftig und kann zu Durchfall, Erbrechen, Fieber und Krämpfen führen. Daher hat Hundeschokolade keinen oder nur wenig Zucker und nur einen sehr geringen Kakaoanteil. Dieser ist für den Hund, in geringen Maßen, unbedenklich.

Handelsübliche Schokolade für den Menschen sollte daher nicht an Hunde verfüttert werden. Unsere Pralinen für den Menschen und den Hund haben daher verschiedene Formen, sodass eine Verwechslung ausgeschlossen ist.

 

Was, wenn Ihr Hund dennoch Schokolade für den Menschen verzehrt hat?

 

Hierbei kommt es darauf an, welche Schokolade Ihr Hund verzehrt hat. Eine Zartbitterschokolade enthält mehr Theobromin als eine Milchschokolade. Weiße Schokolade wiederum enthält noch weniger mg des Stoffes. Zudem ist die Körpergröße ihres Hundes wichtig. Ein großer Hund verträgt mehr Schokolade als ein kleiner. Letztlich ist entscheidend, wie viel Schokolade Ihr Hund genascht hat. Bei 1-2 Stücken sollten Sie sich keine Sorgen machen.

In jedem Fall sollten Sie Ihren Hund in den kommenden Stunden nach dem Verzehr der Schokolade nicht aus den Augen lassen. Die Symptome einer Theobrominvergiftung treten oft erst nach 2 – 4 Stunden oder noch später auf. Sollten Sie Aktivkohle-Tabletten im Haus haben, können Sie diese Ihrem Hund geben. Diese sind unbedenklich, unterstützen die Bindung der Giftstoffe beim Ausscheiden des Kots.

Hat Ihr Hund größere Mengen verzehrt, oder sie sind sich unsicher, wie viel genau, suchen Sie besser einen Tierarzt auf. Ist der Verzehr weniger als zwei Stunden her, wird der Hund mithilfe eines Medikaments zum Erbrechen gebracht. Liegt der Genuss der Schokolade länger her, wird dem Hund Aktivkohle oder unterstützend dazu noch eine Infusion gegeben.

 

Damit all dies nicht passiert: Lassen Sie Ihren Hund besser nicht von Ihrer Schokolade naschen und geben lieber Hundeschokolade oder unsere Latiera-Pralines.

Von unseren Pralinen kann Ihr Hund vier Stück bezüglich des Theobromingehalts bedenkenlos genießen. Beachten Sie jedoch, dass unsere Pralinen für den Hund dennoch ein Genussmittel sind. Sie sind eher als Snack zu sehen und auch aufgrund Ihres Fettgehalts nicht als Bestandteil einer täglichen Ernährung anzusehen. So lecker sie auch sein mögen 😉